Das Album”Afoch Anders”

5. Mai 2019 Allgemein

Afoch Anders auf iTunes ….

Austropop Ganz Neu

Michael Pobisch ist aus der heimischen Austropop-Szene seit Mitte der 1980er-Jahre nicht mehr wegzudenken. Dabei begann alles als Elvis-Imitator. Erst danach feierte er mit der Rock-Pop-Band „Stonehenge“, der Rock’n’Roll-Kombo „The Legendary Daltons“ oder dem Cover-Projekt „Lusthaus“ erste Erfolge besonders im Wiener Raum.

2003 gründete er gemeinsam mit der Sängerin Mandana Nikou und dem Harmonika-Zampano Gerry Krautinger „SolidTube“. Als erste österreichische Band schafften sie es über Crowdfunding einen Plattenvertrag zu erhalten. 2012 erreichten sie bei der ORF-Show „Die große Chance“den zweiten Platz. Ihr Album „The Running Time“ stieg sogar bis auf Platz 1 der österreichischen Itunes-Charts. Zahllose Auftritte in und um Österreich folgten.

Doch kurz darauf wurde es musikalisch ein wenig ruhiger um den Wiener im niederösterreichischen Exil (Bezirk Bruck an der Leitha), er zog sich zurück und widmete sich hauptberuflich seiner Familie und besonders seiner kleinen Tochter Emma.

Erst 2016 beendete er seine Kreativitätspause und startete mit dem Austropop-Projekt „Vox Populi“ neu durch. Parallel dazu verwirklichte er mit Gotty Beer, dem Frontsänger seiner ehemaligen Band „The Legendary Daltons“ die Idee, gemeinsam einen Abend voller altbekannter aber auch aus eigener Feder entstandener „Austro-Schmankerl“ zu servieren. Der Erfolg gab und gibt den beiden Recht. Ihre Konzerte sind regelmäßig ausverkauft, ein Ende der Zusammenarbeit ist nicht abzusehen.
Derart motiviert, reifte in den letzten Monaten in Michael Pobisch auch die Idee, erstmals allein kreativ zu werden. Solo, sozusagen. Wobei dies nur bedingt stimmt, fand er doch im Wiener Vollblutmusiker und Produzenten Gernot UHRsprung schnell einen kongenialen Partner. Gemeinsam beschlossen sie, den Austropop zu revolutionieren. Das Resultat klingt und heißt – „Afoch anders“ (VÖ 19. Mai 2019).

Die Vorabsingle, „Österreich“, ist bereits im Spätherbst erschienen und hat seitdem knapp 50.000 „Likes“ auf den sozialen Netzwerken und begeistertes Airplay bei vielen Radiostationen im In- und Ausland gesammelt. Jetzt folgt mit „Das Leben is schee“ die zweite Single.

„Ich bin in Favoriten geboren und natürlich haben wir Wiener den Ruf der „Raunzer“, der Nörgler fast weltweit weg. Trotzdem – oder gerade deshalb – habe versucht, ein ganzes Album mit der Grundidee „Das Leben is schee“ zu machen. Das Leben ist doch viel zu kurz, um sich über alles und jeden zu ärgern. Vielmehr geht es mir darum, mit meiner Musik wieder Brücken zu bauen, das Miteinander zu fördern.

Mein Lied „Österreich“ ist eine Liebeserklärung an mein Heimatland. Aber mir geht’s jetzt nicht darum, rot-weiß-rote Fahnen schwenkend durchs Land zu ziehen. Ich wollte einfach ein Lied über meine Heimat schreiben, das nicht gleich zum Politikum wird. Ich bin über die Jahre viel gereist, habe lang in den USA gelebt, bin hoch zu Pferd quer durch Chile geritten. Österreich ist mein Zuhause, hier habe ich meine Wurzeln. Die Vielfalt, die Schönheit und die diversen Traditionen werden aber oft vergessen oder übersehen, wenn’s mal nicht so gut läuft. Österreich ist für mich und dich im gleichen Ausmaß da. Es muss einfach wieder möglich sein, zu seinem Land zu stehen ohne jemanden zu diskriminieren“.