Michael Pobisch (M.P.) ist mittlerweile in Wien zu einer kleinen lokalen Größe herangewachsen. Vor allem seine „Austropop“ Interpretationen sind schon legendär. Er durchlief seine musikalische Pubertät, die ihn auch mal in ein sehr poppiges Terrain führte („Finale Poppodrom“, „Rock Krone“,…). Mit der Gründung der Band „Stonehenge“ und deren Auflösung nach ein paar Jahren, begleitet durch die üblichen Querelen unter Musikern, erfolgte eine Neugründung von „MCC“. Nach diversen „möglichen und unmöglichen Events“ in den 80’ern, wurde aber auch diese Episode schließlich beendet. M.P. versteht einfach nicht, warum Musiker, auch wenn sie noch so gut sind, selten das notwendige Quantum an Disziplin mit sich bringen. Noch heute ist sein Satz legendär: „Es ist leichter einen Sack Flöhe zu dressieren, als mit einer Hand voll Musikern zu arbeiten“. Vor allem eine geringe Gagenhöhe lässt gleich mal die Disziplin in den Keller sacken. Da kommt man nicht zum Proben, weil der „Kaktus“ Zahnweh bekam. Solche und ähnliche Geschichten muss man sich als Bandleader anhören. Das ist einer der Gründe, weshalb M.P. bis zum heutigen Zeitpunkt versucht, in möglichst geringer Musikerbesetzung zu spielen. Seit Mitte der 90’er tingelte er wieder als Sänger durch Wiens „Beislszene“.

Irgendwann kam der Wunsch die Welt genauer zu erkunden. Es folgte ein sehr lehrreiches Jahr als Musiker in London. Gefolgt von einer Auszeit, wo er mit dem Pferd 1500 Kilometer durch Chile ritt. Nach seiner Rückkehr 1998 intensivierte er seine Karriere durch seine Auftritte im „Casabalanca“. Mehr und mehr spielte er bei Firmenevents, Straßenfesten und Open Airs. Es folgte auch wieder ein „Ein Schritt viere zwa Schritt zruck“ als er wieder zu seinen Wurzeln zurückfand und als Sänger bei den „Legendary Daltons“ engagiert wurde. Da dies allerdings keine Zeit mehr für andere Projekte zuließ, widmete er sich nach nur einem Jahr wieder vermehrt seiner Solokarriere. Im Jahr 2000 entstand die eigentlich als lose Formation gegründete Jamsession „Elvis in Blues“. Nach großem Erfolg tourte er dann mit „EIB“ 2 Jahre durch Österreich. Es folgte ein Wandel vom Sänger, der ein wenig Akustikgitarre spielte zu einem passablen Gitarristen. Dies war ohne Zweifel das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit mit Robert Rehak. Die beiden standen und stehen immer noch als „Lusthaus“ (CD “ A Haufen Hadern“) gemeinsam auf der Bühne und beerben gerade mit großem Erfolg A3.

Durch einen Wink des Schicksals trafen sich dann im Jahr 2003 M.P. und Mandana. Beide beschlossen die Gründung der Formation „Solid Tube“ und seit 2003 geht es mit „Solid Tube“ steil bergauf. Man ging gemeinsam ins Studio und schon die erste CD Produktion „For God`s sake“ war ein großer Erfolg. 2008 war Solid Tube die erste österreichische Band, die über das Internet, eine Plattenfirma (SellaBand) fand. Im Juli 2008 wurde die aktuelle CD „The running time“ released. 2009 und 2010 wuchs seine Fangruppe noch mehr und er spielte weit über 200 Konzerte in beiden Jahren. Mit „Solid Tube“ im Finale der Großen Chance 2012. Die CD“Sunset“ wurde Ende September 2012 veröffentlicht…

Seit 2016 bei Vox Populi, und seit 2017 bei Lazy Pobisch…..